Von wegen Klimaschützer

Wenn die Grünen die Funktionsweise des europäischen Treibhausgas handels nur richtig begriffen hätten, wäre ihnen der jetzt unter scharfen Auflagen beschlossene Bau des Kraftwerks Moorburg nicht als „bittere Niederlage“, sondern als Beitrag zu einem pragmatischen Klimaschutz erschienen. Schließlich dürfte die Stromproduktion in diesem Kraftwerk deutlich klimaschonender ausfallen als in den Altanlagen, denen das neue Kraftwerk nun die Emissionsberechtigungen wegnimmt. Ohne Moorburg würde in Europa keine Tonne Kohlendioxid weniger emittiert, dafür jedoch weniger Strom zu höheren Kosten produziert. Sollte es das sein, was Umweltschützer wollen oder haben sie wirklich keinen Schimmer von dem Klimaschutzinstrument, was sie in den vergangenen Jahren mit auf die Agenda gehievt haben?

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