Pressespiegel

Die Commerzbank und die Dresdner Bank planen eine Fusion. Die Gewerkschaft ver.di treibt ihre Mitglieder gegen personelle Konsequenzen auf die Straße. Verbraucher und Beschäftigte werden die sozialpolitischen Experimente „Standortsicherung und Beschäftigungsgarantien“ wieder ausbaden müssen.

Derweil versucht die SPD aus den Symptomen ihres Scheiterns politisches Kapital zu schlagen. Die sozialdemokratische Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik hat in den vergangenen Jahren viel zur mageren Arbeitsmarktbilanz und zur konjunkturellen Verwundbarkeit der deutschen Volkswirtschaft beigetragen. Jetzt werden die Folgen sichtbar und die SPD-Linke deutet ihre eigenen Fehler in das Versagen der sozialen Marktwirtschaft um. Ihre Alternative: Das was Investitionen und Beschäftigung niedrig gehalten sowie Unternehmen außer Landes getrieben hat, wird um wohlfeile Versprechungen von „Mindestlöhnen und angemessener Beteiligung am gesellschaftlichen Reichtum“ ergänzt. Objektive politische Diagnose? Wirtschaftspolitischer Realismus? Fehlanzeige bei der SPD.

Stichwort „Gefühlte Problemlösung“. Niederländische Diskogänger können sich jetzt ein ökologisches Gewissen ertanzen. Mit hohen Treibhausgasemissionen von der Landwirtschaft hergestellter Alkohol und Junk-Food werden auf der Tanzfläche mit Mini-Dynamos wieder in Strom umgewandelt. Glauben Diskothekenbetreiber an das Perpetuum Mobile?

Eine Antwort zu “Pressespiegel

  1. Den Kommentar zur Disco verstehe ich nicht. Stromsparen, hier als Abfallprodukt eines sonst sinnlosen Energieausbruchs wie Tanzen, ist doch ökonomisch zu begrüßen.
    Was soll das mit dem Perpetuum mobile zu tun haben?
    Trinkt der Verfasser keinen Alkohol?

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