Aufgelesen

Trotz diverser Erklärungsansätze, die versuchen zweckgebundene Subventionen für einkommensschwache Haushalte gegenüber Pauschalsubventionen zu rationalisieren, sind Janet Curri und Firuz Gahvari davon überzeugt, dass es in erster Linie Paternalismus ist, der Politiker und Öffentlichkeit dazu treibt armen Menschen nicht mehr Entscheidungsfreiheit über die Verwendung von Sozialtransfers einzuräumen.

Wer sich den aktuellen EconTalk zwischen Russell Roberts und Robin Hanson zum Thema Signalling anhört, dem kommt sehr schnell der Verdacht, diese Art der Fürsorglichkeit könnte auch eine andere Art von Eigennutz sein. Schließlich dient es besonders der eigenen Außendarstellung, wenn man sich sehr intensiv um seine Mitmenschen sorgt. Da ist es auch nicht so wichtig, wenn die Fürsorge nicht unbedingt zum besten Ergebnis führt.

Nicht viel mit echter Nächstenliebe hat nach Alex Tabarrok auch die Begründung von Protektionismus aufgrund unterschiedlicher Arbeits- und Umweltstandards zu tun, selbst wenn sie von Harvard-Professoren geäußert wird. Schließlich hätten wir uns die hohen Standards dank unseres hohen Lebensstandards selbst ausgesucht, also gekauft wie Rauchmelder oder DVD-Player , weshalb diese Begründung genauso logisch sei, wie eine Weigerung mit jemanden Geschäfte zu machen, weil dieser auf genau diesen Luxus verzichtet.

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