Späte Einsicht

Bundesverbraucherminister Horst Seehofer bekennt vor der Presse, dass die Lebensmittelkrise vor allem den diversen politischen Eingriffen in die Agrarmärkte geschuldet ist:

Wir haben in der EU 3,8 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Nutzflächen stillgelegt, um einen Überschuss bei Milch, Butter, Wein und Fleisch zu bekämpfen. Diese Flächen müssen möglichst rasch wieder genutzt werden.

Einen „Überschuss“ hat es jedoch nie gegeben, bestenfalls eine Wettbewerbsintensität in der Landwirtschaft und die damit verbundene Aussicht auf niedrige Absatzpreise, die manch einem Bauer nicht passte. Das veranlasste die Politik prompt dazu den Bauern ein Angebotskartell aufzuzwingen, dass sie mangels Disziplin in den eigenen Reihen nicht selbst aufrecht erhalten konnten. Politik ist und bleibt ein Mittel zur Bedienung von Partikularinteressen.

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