Teure Freiheit

Der Zugang zu moderner Kommunikationselektronik bleibt für die kubanische Bevölkerung zunächst noch ein teures Vergnügen. Noch verlangt der einzige staatliche Anbieter im Land Preise für Handys und Telefonvertrag, die ein Vielfaches des durchschnittlichen Monatslohns eines Kubaners betragen. Echter Wettbewerb, infolge dessen der technische Fortschritt die Mobilfunkkosten für den durchschnittlichen Deutschen in den vergangenen Jahren immer weiter reduziert hat (2005-2007: – 10,5%), wird den Einwohnern der karibischen Insel nach wie vor vorenthalten. Angesichts der enormen Bedeutung des Mobilfunks die wirtschaftliche Entwicklung in den Entwicklungsländern, bleibt zu hoffen, dass die kubanischen Reformen sich nicht auf die Feigenblattfunktion einer staatlich kontrollierten Abgabe dieser Konsumgüter beschränken, deren hoher Preis auch weiterhin die Verfügbarkeit dieser Dienstleistungen rationiert.

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