Das 1×1 des Libertarismus

Tibor R. Machan, Inhaber des R. C. Hoiles Lehrstuhls für Wirtschaftsethik an der Chapman University in Orange, Kalifornien, leitet vom 22. bis 25. Juli 2008 ein Einführungsseminar in den Libertarismus an der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg.

Libertarismus, auch klassischer Liberalismus, basiert auf einem eng umrissenen Konzeption politischer Aufgaben und Tätigkeiten, ganz im Gegensatz zu Auffassungen eines starken Staats wie sie in Monarchien, dem Wohlfahrtsstaat sowie faschistischen und sozialistischen Staatsformen verkörpert sind. Diese zeichnen sich durch zentrale und strikt hierarchisch aufgebaute Entscheidungsstrukturen aus, deren Aufgabe die Suche nach kollektiven, für jedermann gültigen gesellschaftlichen Zielen und deren Umsetzung ist. Im Kontrast dazu gingen die Gründungsväter der USA in klassisch liberaler Tradition von einer dezentralen Staatsvision aus, die sich auf einige wenige prozedurale Prinzipien der gesellschaftlichen Rahmensetzung beschränkt. Den Idealvorstellungen einer zentralstaatlichen Ordnung wie Gesetzesordnung, Fairness, kulturelle Überlegenheit und Ähnlichem setzt der Libertarismus konsensuales kommunales Leben entgegen.

Das menschliche Individuum und sein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben steht im Mittelpunkt eines libertären politischen Systems, indem die Regeln demokratischer Entscheidungsfindung zum Schutz des Individuums klar definiert und in ihrer Anwendung strikt limitiert sind.

In dem Seminar geht Tibor R. Machan auf diese Grundideen des Libertarismus umfassend ein, grenzt sie von anderen Gesellschaftsvorstellungen ab und entwickelt Implikationen für die reale Politik.

Das Anmeldeformular sowie Näheres zu der Veranstaltung, dem Referenten und seiner Arbeit finden Sie hier.

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