Fakten-Check

Die Tagesschau konstatiert:

Die US-Arbeitsmarktstatistik zeigt: Die Banken- und Finanzmarktkrise ist längst eine Krise der gesamten amerikanischen Wirtschaft. Neue Arbeitsplätze gibt es nur noch im öffentlichen Dienst, die Privatwirtschaft baut Stellen ab, die Arbeitslosenquote liegt mit fünf Prozent auf einem Rekordhoch.

Eigenartig? Das US-Bureau of Labour Statistics meldet am 10. Januar 2008, dass im vergangenen November (2007) landesweit 4,02 Millionen saisonbereinigte offene Stellen gemeldet waren (Nov. 2006: 4,2 Mill.), davon rund 3,6 Millionen in der Privatwirtschaft und knapp eine halbe Million beim Staat. Entlassen wurden im selben Monat insgesamt 2,5 Millionen Menschen davon 145000 im öffentlichen Dienst. Aber auch bei den nicht saisonbereinigten Daten liegt die Anzahl der Jobangebote über den Entlassungen. Wenn es darum geht in den USA eine Wirtschaftskrise herbeizureden, ist der deutschen Presse hinsichtlich der Datenrecherche offenbar keine Unterlassungssünde zu plump.

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