Verlogener Symbolismus

“Jetzt ist der Moment, an dem wir gemeinsam diesen Planeten retten müssen.”

Mit derlei markigen Sprüchen versuchte der zukünftige US-Prasident Obama schon vor der Wahl die Massenpsychose des Klimawandels für seine Zwecke auszunutzen. Da nach der Wahl ja bekanntlich vor der Wahl ist, geht es mit dem sachlich nicht legitimierbarem Symbolismus munter weiter. Doch Björn Lomborg wird nicht müde, dem designierten Präsidenten sein  absurdes klimapolitisches Spiegelbild vorzuhalten:

Durch die Umsetzung des Kyoto-Protokolls zu jährlichen Kosten von 180 Milliarden Dollar würde man überdies erst am Ende dieses Jahrhunderts zwei Millionen Menschen vor dem Hunger retten.  Mit nur 10 Milliarden Dollar, so eine Schätzung der  Vereinten Nationen, könnten wir aber bereits heute 229 Millionen hungernden Menschen helfen. Jedes Mal, wenn wir Geld für Klimaschutzmaßnahmen ausgeben, retten wir in hundert Jahren eine Person vor dem Hungertod. Mit der gleichen Summe könnten wir 5.000 Menschen jetzt retten. Das sollte wohl eine der obersten Prioritäten Obamas sein.

Obama sagte auch, warum er Klimaschutzmaßnahmen zu seiner Priorität erheben will: „Die wissenschaftlichen Ergebnisse sind unbestritten und die Fakten eindeutig. Der Meeresspiegel steigt. Küstenabschnitte schrumpfen. Wir haben Rekord-Dürreperioden, Hungersnöte und Wirbelstürme, die mit  jeder Hurrikan-Saison heftiger werden.”

Ja, die globale Erwärmung gibt es und die Menschheit ist teilweise dafür verantwortlich, aber derartige Äußerungen sind – wenn auch noch so eloquent vorgebracht – schlichtweg falsch oder irreführend.

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