Nützliche Analogie

Für einen Vortrag zum Thema Chancengerechtigkeit und Liberalismus in der Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach habe ich in den letzten Tagen mal wieder in Steven E. Landsburgs Klassiker “Fair Play” geblättert. Das Buch ist und bleibt eine Goldgrube für ökonomische Logik und die erschreckende Fülle der Doppelmoral im privaten und politischen Alltag:

The battle against  progressive taxation will never be won by timorous politicians who argue-no matter how correctly-that high marginal tax rates retard economic growth and limit opportunities for the poor and the middle class. It will be won, if at all, as the long-run battle against slavery was won-by men and women with the insight and the courage to declare in public that progressive taxation is wrong. If people can learn to feel squeamish about stealing from a liquor store, they can learn to feel squeamisch about taxing “the rich”.

Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

About these ads

Eine Antwort zu “Nützliche Analogie

  1. BILLIGLÖHNE und GIER

    Zuerst profitieren Arbeitnehmer in Billiglohnländern auf unanständig niedrigem Niveau an diesen Billigprodukten.

    Als nächstes profitieren der Zwischenhandel und Speditionen samt ihren Mitarbeitern (vielleicht schon auf eienm etwas weniger unanständigen Niveau), die Billigprodukte in unser Hochlohnland bringen.

    Weiter profitiert unser Einzelhandel samt seinen Arbeitnehmern, für die in unserem Hochlohnland immerhin Mindestlöhne gesetzlich vorgeschrieben oder besser zugelassen sind.

    Auch unser Staat lässt seine Finger nicht von den Billigprodukten, denn auch auf Billigprodukte werden Steuern, Gebühren usw erhoben.

    Und wie kommt es nun, dass sich in unserem ach so korrekten Hochlohnland Billigprodukte nach wie vor grosser Beliebtheit erfreuen?

    Sind etwa Renten, Mindestlöhne, Hartz IV und der finanzielle Spielraum von Familien so ausgelegt, dass wir für unseren täglichen Bedarf nicht auf Billigprodukte aller Art angewiesen sind?

    Machen sich Gewerkschaften (die mittlerweile in unseren Parlamenten überdimensional vertreten sind) mit jeder Gehaltserhöhung zu Handlangern für fortlaufende Erhöhungen von Steuern und Lohnnebenkosten, ohne dass der Arbeitnehmer das bekommt wofür er arbeitet, streitet und streikt?

    Und nach jeder Gehalts-, Steuer- und Lohnnebenkostenerhöhung sind wir wieder am Anfang der Spirale:
    WIR BRAUCHEN WIEDER JEMANDEN DER ES BILLIGER MACHT!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s