In einem aktuellen Artikel im Economist wird recht anschaulich beschrieben, welche ungewollten Wirkungen von der Subventionierung der Nutzung erneuerbarer Energieträger ausgehen können. Wider Erwarten hat die insbesondere in Deutschland durch hohe Subventionen geschürte Nachfrage nach Solarzellen mit dazu beigetragen, dass die Weltmarktpreisentwicklung für Solaranlagen doch nicht den hochgestochenen Erwartungen in ein Moore’s Law für Solarstrom erfüllte. Resultat dieser Entwicklung ist also nicht nur, dass die Verbraucher hierzulande hohe Strompreise und Steuern für eine unter hiesigen Bedingungen ineffiziente Energiequelle zahlen, sondern das der dadurch ausgelöste Preisdruck auch in Teilen der Erde mit deutlich höherer Verfügbarkeit der Sonnenenergie einen sonst wirtschaftlichen Einsatz der Solartechnik erschwert oder verhindert.
Teure Subventionen
Freitag, 11 April, 2008 · 1 Kommentar
Kategorien: Energiemärkte · Energiepolitik · Umweltpolitik


1 Antwort bis hierher ↓
Weekend Warrior 35/2008 « Freunde der offenen Gesellschaft // Sonntag, 31 August, 2008 um 7:01 |
[...] könnten. Viel wichtiger ist es, Kasernen in Sachsen-Anhalt mit Solarzellen zu decken. Das ist teuer, ineffizient und dient dem Auftrag der Bundeswehr – wie so vieles – in keiner Weise. Quelle: [...]